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Regionalbahnhof Potsdamer Platz Berlin

(in Architektengemeinschaft mit Hilmer & Sattler, Modersohn-Freiesleben)

Der Potsdamer Platz bildete 1838 den Ausgangspunkt für das Berliner Eisenbahnnetz. Nach dem Fall der Mauer bedingte der Wiederaufbau des Berliner Bahnnetzes die Errichtung eines neuen Bahnhofs unter dem Potsdamer Platz.

Vom Tiergarten kommend kreuzt der viergleisige Bahntunnel den Potsdamer Platz in Nord-Süd-Richtung. Dort weitet er sich zu einem 50 m breiten, 260 m langen und 15 m hohen Bahnhofsgebäude. Der Bahnhof erstreckt sich über 4 Ebenen. Auf der mit vier Gleisen ausgestatteten Bahnsteigebene durchfahren auf den äußeren Gleisen die Intercityzüge den Bahnhof, auf den inneren Gleisen verkehren die Regionalzüge.

Über drei Treppenanlagen wird die zentrale Bahnhofshalle, Passarelle, mit Verteilerfunktion zu den anschließenden Potsdamer-Platz-Arkaden und dem Sonycenter erschlossen. In die Passarelle ist ein großer rechteckiger Luftraum zur räumlichen Orientierung eingeschnitten. Die Zwischenebene bildet die Verbindung zu der bestehenden S-Bahn und der Platzebene. Eine quer über die Gleise spannende Brücke aus Sichtbeton ist als Vorhaltung für die Erweiterung des U-Bahnnetzes gebaut.

Auf dem Potsdamer Platz befinden sich die beiden Eingangsbauwerke zu dem unterirdischen Bahnhofsbauwerk als halboffene Stahl- Glas- Konstruktionen. Dach und Wände sind vollständig verglast, um die untere Ebene mit Tageslicht zu versorgen.

Planung Architektengemeinschaft Hilmer & Sattler, Modersohn, HOE ARCHITECTS

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